Pressemitteilung: MdEP Geuking empfängt Exiliraner im Europaparlament
- Niels Geuking

- 16. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
MdEP Geuking empfängt Exiliraner im Europaparlament: Ein starkes Zeichen zum Internationalen Tag der Menschenrechte
Brüssel/ Kreis Coesfeld, 10.12.2025 – Engagiert, dialogorientiert und politisch klar positioniert: Zum Internationalen Tag der Menschenrechte hat der aus dem Kreis Coesfeld stammende Europaparlamentarier Niels Geuking 40 Exiliranerinnen und Exiliraner ins Europäische Parlament nach Brüssel eingeladen – und damit ein deutliches politisches Signal gesetzt.
Der Internationale Tag der Menschenrechte erinnert jedes Jahr daran, dass grundlegende Rechte für alle Menschen gelten, darunter das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, die Meinungs- und Versammlungsfreiheit, die Gleichheit vor dem Gesetz, die Religionsfreiheit, das Recht auf Bildung sowie die Freiheit von Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder sexueller Orientierung. Haben weltweit zahlreiche Regionen mit Menschenrechtsverletzungen zu kämpfen, ist die Lage im Iran besonders erschütternd: willkürliche Inhaftierungen, fragwürdige Gerichtsverfahren, Unterdrückung regimekritischer Stimmen im In- und Ausland sowie die Verhängung und Vollstreckung von Todesstrafen gehören dort zur bitteren Realität.
Genau deshalb rückte der Parlamentarier dieses Jahr sowohl die Stimmen junger als auch älterer Iranerinnen und Iraner in den Mittelpunkt. In einer eindrucksvollen Diskussion stellte er sich den Fragen der Teilnehmer. Viele der Gäste konnten aus Schicksalen ihres Umfeldes berichten, aber auch über ihr Leben im Exil, den Mut der Menschen im Iran sowie der Hoffnung auf einen Wandel. Umso wichtiger war der Austausch im Herzen der europäischen Demokratie. Der Parlamentarier machte deutlich, dass genau solche Begegnungen auch politische Energie freisetzen:
„Diese Menschen zeigen uns, worum es in der Menschenrechtspolitik wirklich geht. Ihr Anliegen ist ein Auftrag – ein Auftrag, nicht wegzuschauen, sondern Missstände klar zu benennen und anzupacken.“
Gemeinsam diskutierten die Teilnehmenden, wie Europa den Druck auf das Regime erhöhen kann: durch klare politische Botschaften, gezielte Sanktionen und die Unterstützung bedrohter Aktivistinnen und Aktivisten. Zugleich ging es darum, wie Exiliraner selbst als Stimme ihrer Generation wirken können – laut, kreativ und vernetzt.
Besonders betont der Parlamentarier auch den lokalen Bezug: „Im Umfeld meines Wahlkreises engagieren sich zahlreiche Initiativen und Bürgerinnen und Bürger für Menschenrechte im Iran. Diese Begegnungen zeigen, wie eng lokale Solidarität und europäische Politik miteinander verbunden sind.“
Mit dem Treffen setzte der Parlamentarier ein deutliches Zeichen: Menschenrechte brauchen nicht nur Worte – sie brauchen Raum, Aufmerksamkeit und Verbündete.










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